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Satzung

Satzung des Laaspher Schützenvereins e.V. 1849


 

§ 1 Name des Vereins

Der Verein führt den Namen “Laaspher Schützenverein e.V. 1849” und hat seinen Sitz in
57334 Bad Laasphe.
Der Verein ist beim Amtsgericht Bad Berleburg in das Vereinsregister eingetragen. Die Farben des Vereins sind rot/weiß. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist der freiwillige Zusammenschluss seiner Mitglieder zur Förderung des
Schießsports.
2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
a) die Förderung des Schießsports nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes
b) die Förderung der sportlichen und allgemeinen Jugendarbeit,
c) die Ausrichtung von Vereinsmeisterschaften, Teilnahme an Wettkämpfen und an weitergehenden
Meisterschaften,
d) die Pflege und Wahrung des Schützenbrauchtums
e) jährliche Durchführung eines traditionellen Schützenfestes
f) Erhaltung, Pflege, Aus- und Neubau der vereinseigenen Schießsportanlagen, sowie der
Gebäude und Einrichtungen für Traditionelle und sonstige Veranstaltungen.
3. Der Verein ist politisch, weltanschaulich und konfessionell neutral.


§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig;
er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein hat
aktive Mitglieder,
passive Mitglieder und
Ehrenmitglieder


§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Gesamtvorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters.
2. Zum Ehrenmitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstands und des Ehrenrats ernannt werden, wer sich um den Verein besondere Verdienste erworben hat. Die Funktionen z.B. Vorsitzender, Schatzmeister, Sportleiter etc. können als Ehrenfunktionen zuerkannt werden. Wird einem Ehrenmitglied eine Ehrenfunktion zuerkannt ist es Ehrenvorstandsmitglied.
3. Vereinsmitglieder, die dem Schützenverein mindestens 40 Jahre als Mitglied angehören, werden zum Beginn des Jahres zu Ehrenmitgliedern ernannt, in dem sie das 75. Lebensjahr vollenden.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder durch Auflösung oder Aufhebung des Vereins.
2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.
3. Der Ausschluss ist zulässig, wenn das Mitglied in grober Weise gegen diese Satzung, gegen Beschlüsse der Vereinsorgane oder gegen die allgemeinen Interessen des Vereins verstoßen hat. Der Ausschluss ist auch zulässig, wenn trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand das Mitglied mit der Zahlung des Beitrages oder einer Umlage um mehr als ein Jahr im Rückstand ist. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand und der Ehrenrat. Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Mitgliederversammlung Berufung einzulegen. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist endgültig.
4. Durch den Ausschluss oder Austritt werden die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein nicht berührt.


§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt,
- an der Willensbildung des Vereins durch Ausübung des Antrags-, Diskussions-
Wahl- und Stimmrechts teilzunehmen, wobei das Wahl- und Stimmrecht ab vollendetem
18. Lebensjahr besteht,
- den Schießsport zu betreiben und an allen offiziellen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

Die Mitglieder sind verpflichtet,
- die Satzung des Vereins und die Beschlüsse seiner Organe zu beachten,
- den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag und etwaige Umlagen zu
bezahlen,
- die Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen und alles zu unterlassen, wodurch das
Ansehen des Vereins geschädigt oder der Zweck des Vereins gefährdet werden könnte.


§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind :
1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand
3. Der Gesamtvorstand
4. Der Ehrenrat


§ 9 Mitgliederversammlung

1. Das oberste Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung. Sie findet regelmäßig im Januar eines jeden Jahres statt.
2. Weitere Mitgliederversammlungen können einberufen werden, wenn dies vom Gesamtvorstand oder einem Viertel der Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe verlangt wird.
3. Die Mitgliederversammlung wird durch den 1.Vorsitzenden einberufen. Die Einberufung ist den Mitgliedern unter Bekanntgabe der Tagesordnung zwei Wochen vorher schriftlich zuzustellen.
4. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind eine Woche vor der Veranstaltung dem
1. Vorsitzenden schriftlich einzureichen.
5. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem 2.Vorsitzenden.
6. Der Mitgliederversammlung obliegt
a) die Entgegennahme der Jahresberichte einschließlich des Rechnungsabschlusses und des Kassenprüfungsberichts,
b) die Entlastung des Vorstandes und des Gesamtvorstandes,
c) die Festsetzung von Beiträgen und Umlagen,
d) die Wahl der Mitglieder des Vorstandes und des Gesamtvorstandes,
e) die Wahl der Kassenprüfer,
f) die Abwahl von Vorstands- und Gesamtvorstandsmitgliedern,
g) die Entscheidung über Satzungsänderung oder Satzungsneufassung,
h) die Entscheidung über Erwerb, Veräußerung und Belastung von Grundstücken,
i) Bestätigung der Schützenfesttage,
j) die Entscheidung über ein Berufungsverfahren eines ausgeschlossenen Mitgliedes,
k) die Entscheidung in allen grundsätzlichen Angelegenheiten, die ihr vom Gesamtvorstand vorgelegt werden,
l) die Wahrnehmung aller sonstigen Aufgaben, die sich durch diese Satzung ergeben,
m) die Entscheidung über die Auflösung des Vereins.
7. Mitgliederversammlungen sind unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

§ 10 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem
a) 1.Vorsitzenden
b) 2.Vorsitzenden
c) Geschäftsführer
d) Schatzmeister
e) 1.Sportleiter
f) Adjutant
2. Der Vorstand ist zugleich Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der Genannten gemeinschaftlich vertreten.
3. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins.
Er ist insbesondere zuständig für
a) die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins bis zu einer Höhe von 520,00€,
b) den Abschluss der erforderlichen Verträge zur Durchführung des jährlichen Schützenfestes,
c) die Aufstellung der Jahresberichte und des Rechnungsabschlusses,
d) die Wahrnehmung aller Aufgaben, die sich aus dieser Satzung ergeben, oder die ihm ein Vereinsorgan überträgt.
4. Dem Gesamtvorstand gehören an
a) die Vorstandsmitglieder
b) stellvertretender Geschäftsführer
c) stellvertretender Schatzmeister
d) stellvertretender Sportleiter
e) stellvertretender Adjutant
f) Jugendleiter
g) Pressewart
h) Sozialwart
i) Königspaarbegleiter
j) die Ehrenvorstandsmitglieder
k) weitere Mitglieder nach Bedarf.
5. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes bilden das Schützen-Offiziersorgan.
6. Dem Gesamtvorstand obliegt
a) die Entscheidung über die laufenden Geschäfte des Vereins die den in Absatz 3a festgesetzten Wert übersteigen,
b) die Festlegung der Tagesordnung für die alljährlich stattfindende Mitgliederversammlung
c) die Beratung und der Beschluss über die Kassenführung,
d) die Festlegung des jährlich stattfindenden Schützenfestes und anderer Veranstaltungen des Vereins und deren Vorbereitung,
e) das Mitsprache- und Entscheidungsrecht bei allen sonstigen, wichtigen Fragen.
7. Der Gesamtvorstand unterstützt einzelne Funktionsträger bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben.
8. Die Aufgaben der einzelnen Mitglieder des Vorstandes und des Gesamtvorstandes sind in einem Geschäftsverteilungsplan geregelt.
9. Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes und des Gesamtvorstandes, mit Ausnahme der Ehrenvorstandsmitglieder, beträgt zwei Jahre.
Wiederwahl ist zulässig.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands oder des Gesamtvorstands vor Ablauf der Amtszeit aus, wird für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen kommissarisch ein Ersatzmitglied durch den Gesamtvorstand eingesetzt. Ehrenvorstandsmitglieder haben keine befristete Amtszeit. Sie haben das Recht, bis zum eintreten des § 6, an allen Sitzungen des Gesamtvorstands teilzunehmen.
10. Der 1.Vorsitzende beruft die Vorstands- und die Gesamtvorstandssitzungen schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung mit einer Ladungsfrist von 1 Woche ein und leitet sie. Bei dessen Verhinderung die Mitglieder des Vorstands in der Reihenfolge des § 10 Absatz 1 b-f.
Vorstandssitzungen finden nach Bedarf, Gesamtvorstandssitzungen mindestens alle 2 Monate statt.
Der Vorstand ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig wenn mindestens 12 Mitglieder anwesend sind.


§ 11 Der Ehrenrat

1. Der Ehrenrat besteht aus fünf Mitgliedern, die mindestens 50 Jahre alt und 20 Jahre Mitglied im Verein sein müssen. Ehrenratsmitglieder dürfen nicht Mitglied der Vorstände sein. Die Mitglieder des Ehrenrates werden von der Mitgliederversammlung vorgeschlagen und gewählt. Die Mitglieder des Ehrenrates werden jährlich von der Mitgliederversammlung bestätigt. Neue Mitglieder des Ehrenrates werden nur gewählt, wenn ein Mitglied des Ehrenrates ausscheidet, oder von der Mitgliederversammlung nicht wieder bestätigt wird.
2. Aufgabe des Ehrenrates ist die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des Vereins.
3. Der Ehrenrat und der Gesamtvorstand entscheiden in unabhängigen Abstimmungen über
a) die Ernennung von Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern
b) den Ausschluss von Mitgliedern.
Beide Organe müssen zu der gleichen Entscheidung gelangen.


§ 12 Kassenprüfung

1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer. Bei der erstmaligen Wahl einen Kassenprüfer für zwei Jahre, den zweiten Kassenprüfer für ein Jahr. Anschließend, in Jahren mit ungerader Jahreszahl, einen Kassenprüfer für zwei Jahre. Wiederwahl ist einmal möglich. Die Kassenprüfer dürfen nicht den Vorständen angehören.
2. Die Kassenprüfer haben nach Ende des Geschäftsjahres die Kassenführung einschließlich der Belege zu prüfen und über das Ergebnis der Mitgliederversammlung zu berichten. Der Prüfungstermin ist mit dem Schatzmeister abzustimmen. Bei vermuteten Unregelmäßigkeiten können auch unvermutete Kassenprüfungen durchgeführt werden.


§ 13 Wahlen und Abstimmungen

1. Wahlen und Abstimmungen finden grundsätzlich offen statt. Auf Antrag eines Mitgliedes kann in offener Abstimmung schriftliche Wahl oder Abstimmung beschlossen werden.
2. Gewählt ist, wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen. Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das vom Sitzungsleiter zu ziehende Los.
3. Beschlüsse der Organe werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder gesetzlich keine anderen Mehrheiten vorgeschrieben sind, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen (Mehrheit der auf Ja oder Nein lautenden Stimmen) gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Sitzungsleiter.
4. Beschlüsse zur Änderung oder Neufassung der Satzung können nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.


§ 14 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden, deren Tagesordnung die Auflösung zur Entscheidung stellt. Der Beschluss zur Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
2. Der Verein kann nicht aufgelöst werden, wenn sich mindestens zehn Mitglieder zur Weiterführung des Vereins entschließen.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins nach Berichtigung der Schulden an die Stadt Bad Laasphe zur Förderung des Sports oder der Jugendpflege in der Stadt Bad Laasphe. Eine Aufteilung des Vermögens an die Mitglieder ist ausgeschlossen.


§ 15 Beurkundung von Beschlüssen

Über Beschlüsse der Vereinsorgane ist unter Angabe von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben. Sie bedarf der Genehmigung in der nächsten Sitzung.


§ 16 Funktionsbezeichnungen

Funktionsbezeichnungen, die in dieser Satzung in männlicher Form gewählt sind, werden im allgemeinen Sprach- und Schriftgebrauch in der jeweils zutreffenden weiblichen oder männlichen Form verwendet.


§ 17 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Beschluss in Kraft bzw. ist mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts rechtswirksam.
Die bisherige Satzung vom 19.01.2002 tritt zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft.

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